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(Zwischen-)Fazit

In den letzten vier Monaten, in denen wir uns mit diesem Blog beschäftigt haben, konnten wir sehr vieles lernen. Für uns beide war es die erste Erfahrung überhaupt mit Welt der Blogger. Anfangs waren wir ein bisschen skeptisch, ob dies das beste Instrument sei um wissenschaftliche Beiträge zu erstellen, denn für uns war dieses Werkzeug bislang ein Mittel um zu politisieren und Stimmung für oder gegen eine Sache zu machen. Allerdings haben wir schnell gemerkt, dass beides in einer gesunden Mischung möglich ist.

Gleichzeitig haben wir bei der Recherche zu dieser Aufgabe im Fach IGEP sehr vieles zur Thematik eGoverment im Allgemeinen, und zu unserem Hauptfokus eParticipation im Besonderen, lernen können. Indem wir bewusst die Breite des Blog auf eine internationale Ebene und nicht nur auf die nationale, schweizerische richteten, konnten wir uns einige (Entscheidungs-)Freiheiten erlauben. Es gibt uns aber auch die Möglichkeit, in Zukunft an diesem Blog weiterzuarbeiten, sofern uns das die Zeit erlaubt.

Die Zeit war ein Faktor, den wir beim Sammeln der Informationen und bei der Texterstellung unterschätzt haben. Das hat mehrere Gründe: Zum einen waren das Thema so interessant und die verschiedenen Bereiche (eGovernment, eAdministration, eDemocracy, eVoting und eParticipation) so miteinander verschlungen, dass es einige Selbstbeherrschung erforderte, der Recherche einen Schlusspunkt zu setzen und sich auf das Schreiben zu konzentrieren. Zum anderen haben wir als Team die Textherstellung nicht als eine blosse Schreibarbeit angesehen, bei welcher wir die 16 Blogeinträge aufteilen und jeder dann selber weiterschauen muss. Nein, wir haben alle Texte miteinander verfasst und diese auch zum Anlasse genommen, tiefere Nachforschungen anzustellen oder diese mehrfach zu verbessern bevor wir sie effektiv im Blog publizierten. Auch haben wir den zeitlichen Aufwand der restlichen Fächer dieses Semesters unterschätzt, mussten Prioritäten setzen und konnten so den im ersten Artikel angegebenen Zeitplan nicht einhalten. Nachfolgend die Tabelle mit den Blogeinträgen wie sie dann effektiv erstellt wurden.

Nummer Thema
1 Begrüssung
2 Definition I
3 Definition II
4 Schweiz I
5 Schweiz II
6 Frankreich
7 Deutschland
8 Italien
9 Spanien
10 Lateinamerika
11 USA
12 Australien
13 Südkorea
14 Afrika
15 Internationale Studie UNO
16 Fazit

Wie bei jeder Arbeit haben wir somit auch hier gute wie schlechte Erfahrungen gemacht. Für uns sind aber die positiven Dinge von grösserer Bedeutung. So hoffen wir, sofern es uns das Studium mit seinen mannigfaltigen Leistungsanforderungen erlaubt, diesen Blog weiterführen zu können. Ja, wir geben unumwunden zu: wir sind „angefressen“!

PS: Wie unser Blog impliziert, geht es bei uns um PARTIZIPATION (genauer eParticipation). In diesem Sinne haben wir eigens für Sie, liebe Leserinnen und Leser, eine Umfrage (hier der Link) erstellt, bei welcher Sie uns Ihre Wünsche, Kritiken und Anregungen mitteilen können. In diesem Sinne: GOOD PARTICIPATION!

Ihre Autoren

P. Stahel und N. Conti

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Herzlich willkommen …

Werte Leserinnen und Leser

Wir begrüssen Sie ganz herzlich zu unserem Blog, den wir eigens für das Modul  „Informationsgesellschaft, -ethik, -politik“  im Studiengang Informationswissenschaft eingerichtet haben. Die zentrale Thematik, welcher wir diese Webpräsenz widmen, ist die eParticipation.

Fokussierung

Wir haben uns bewusst für dieses Thema entschieden, da wir uns sehr stark für die politischen Rechte und Pflichten der Bürger interessieren. Die Ereignisse der letzten Wochen mit den Volksabstimmungen sowie dem links- und rechtspopulistischen Schulterschluss im Kampf gegen das E-Voting haben diese Thematik wieder ins Scheinwerferlicht der Gesellschaft gestellt. In unserem Blog wird es darum gehen, eine komparative Analyse der eParticipation in der Schweiz und in verschiedenen anderen Ländern zu erstellen. Unsere sprachlichen Vorteile (Spanisch, Italienisch, Deutsch, Englisch, Französisch) werden es uns ermöglichen, tiefe Einblicke in die eParticipation anderer Länder zu gewinnen. Aufgrund dieser geopolitischen Informationen möchten wir Vergleiche anstellen – basierend auf Basisliteratur, Studien oder eigenen Überlegungen.

Zunächst sollen die verschiedenen Möglichkeiten der ePartizipation analysiert werden, d.h. inwiefern elektronische Medien und Anwendungen im Leben des Bürgers einsetzbar sind. Dann geht es darum, die Lage in der Schweiz zu betrachten. Hierzulande werden seit einiger Zeit Erfahrungen zur elektronischen Stimmabgabe (eVoting) gemacht, welche auch auf einigen Widerstand stossen. Es sollen aber auch andere Aspekte berücksichtigt werden: z.B. Vernehmlassungs­prozesse, Petitionen, etc. Die Umschaltung auf elektronische Prozesse scheint in diesem Feld nicht sehr fortgeschritten zu sein. Hierbei müssen Bereiche wie Sicherheit, IKT und Einbindung in soziale Netwerke unter die Lupe genommen werden. Es wird interessant sein zu sehen, ob in Ländern, die eine eher repräsentative als eine semi-direkte Demokratie kennen, etwa die elektronischen Petitionen verbreiteter sind als in der Schweiz. In diesem Sinne soll in weiteren Blog-Einträgen die Lage in anderen Ländern analysiert werden, um Unterschiede zu finden.

Strukturierung

Woche Thema
1 Definition eParticipation
2 Lage in der Schweiz
3 Lage in Deutschland
4 Lage in Frankreich
5 Lage in Italien
6 Lage in Grossbritannien
7 Lage in Spanien
8 Lage in den USA
9 Lage in Kanada
10 Lage in Australien / Neuseeland
11 Lage in Südamerika
12 Lage in Afrika
13 Internationale Vergleiche
14 E-Voting CH und die Welt
15 Sicherheitsproblematik
16 Wie weiter?

Die Einträge sind termintechnisch einzuhalten, aber die Thematik des jeweiligen Blogeintrags kann noch den entsprechenden Gegebenheiten angepasst werden.

Vorgehensweise

Recherche aufgrund von Basisliteratur, Studien, Artikeln in Zeitungen und Fachzeitschriften, Websites verschiedener Regierungsstellen sowie anderen Blogs. Stetige Beobachtung dieser Quellen, um für die wöchentlichen Blogeinträge genügend Material zu finden.

Werte Leserinnen und Leser

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Blog die Welt der ePartipation näher bringen und dass wir Studenten der Blogosphäre einen wertvollen Beitrag leisten können, welcher vielleicht über diese Projektzeit hinaus geht.

Ihre Autoren
Peter Stahel und Nicolò Conti